Die Schülerzeitung berichtet über eine Theateraufführung an der Fürstabt-Gerbert-Schule!

„Alle sind individuell, aber wehe einer ist anders“

Am 8.11.2017 lud die Fachschaft Geschichte alle 8. und 9. Klassen zum Theaterstück „Alle sind individuell, aber wehe einer ist anders“ ein. Dieses fand in der Turnhalle der Fürstabt-Gerbert-Schule statt. Präsentiert wurde es von dem 45. jährigen Alexander Matakas aus Berlin. Er kam extra von der Kulturschule Leipzig zu uns in den Schwarzwald. Er ist seit 11 Jahren als Schauspieler tätig. Alexander probte 3 Wochen für dieses Stück, welches von Robert Schneider im Jahre 1991 im Zuge des Irak Kriegs geschrieben worden war. Das große Thema war „Rassismus“.

Das Stück handelt von einem Flüchtling namens Sad, der als Rosenverkäufer auftrat. Dieser wurde von dem Schauspieler mit perfektem Akzent gespielt. Sad ist ein illegaler und arabischer Einwanderer und berichtet von seinen Erlebnissen in Deutschland. Er betonte immer wieder, dass er keine Rechte habe, machte sarkastische Witze über Flüchtlinge und sprach auch zwischendurch die Schüler und Lehrer im Publikum an. Anschließend fand eine Diskussionsrunde zum Thema Vorurteile gegenüber Deutschen und Ausländern statt. Bei vielen ist der Hass gegenüber Ausländern tief verankert. Er stellte den Schülern gegen Ende hin noch einige Fragen. Zum Beispiel wie

Vorurteile überhaupt entstehen können und was sie mitnehmen würden, wenn sie fliehen müssten.

Benedikt, Angelina, Samantha, Merve von der Schülerzeitungs- AG


Von Vorurteilen und Ängsten
Schüler der Fürstabt-Gerbert-Schule sehen Theaterstück zum Thema Ausländerhass / Gespräch mit dem Schauspieler.


ST. BLASIEN. "Jeder soll individuell sein, aber wehe, einer ist anders", unter diesem Motto stand das Einpersonenstück, das die achten und neunten Klassen der Fürstabt-Gerbert-Schule am Mittwoch erwartete. Und Alexander Matakas gelang es, mit seiner Darstellung des Irakers Sad zeitweise komplette Stille in die Turnhalle voller lebhafter Jugendlicher zu bringen. Denn das Stück von Robert Schneider, 1991 in der Zeit des Irakkrieges geschrieben, ist erschreckend aktuell. Ein Rosenverkäufer, in Kapuzenshirt und Anorak, kommt unauffällig durch die Tür der Turnhalle, und plötzlich finden sich die Mädchen und Jungen mitten im Geschehen wieder. Der ...


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