21. Oktober 2026
Vom 14. bis 16. Oktober 2026 erlebte die Klasse R6b drei abwechslungsreiche Tage im Rahmen des Projekts Natura 2000. Dabei wurde nicht nur die Natur erkundet, sondern vor allem kräftig angepackt. Mit großem Eifer, beeindruckender Ausdauer und vorbildlicher Zusammenarbeit leisteten die Schülerinnen und Schüler einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der heimischen Kulturlandschaft. Natur erleben und als Klasse zusammenwachsen. Am ersten Tag startete die R6b in St. Blasien mit einem waldpädagogischen Programm. Bei verschiedenen Aktivitäten und Herausforderungen konnten die Schülerinnen und Schüler die Natur aus einer anderen Perspektive erleben, ihre Kenntnisse erweitern und ihren Teamgeist unter Beweis stellen. Dabei ging es nicht nur darum, den Wald und seine Besonderheiten besser kennenzulernen, sondern auch darum, als Klasse gemeinsam aktiv zu werden und sich neuen Aufgaben zu stellen. Nach diesem gelungenen Auftakt wurde es an den folgenden beiden Tagen richtig praktisch: Am 15. und 16. Oktober ging es nach Menzenschwand auf den Weidberg. Dort wartete eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Klasse – die Pflege einer Weidefläche, auf der sich zahlreiche junge Fichten ausgebreitet hatten. Unter fachkundiger Begleitung machten sich die Schülerinnen und Schüler daran, erhebliche Mengen an Fichten aus dem Weideland zu entfernen. Mit Sägen, viel Muskelkraft und einer ordentlichen Portion Motivation ging es den jungen Bäumen an den Kragen. Was zunächst nach einer ziemlich anstrengenden Aufgabe klang, entwickelte sich schnell zu einem beeindruckenden Gemeinschaftsprojekt. Denn die R6b war kaum zu bremsen! Mit großem Eifer, bemerkenswerter Geschwindigkeit und einer beeindruckenden Arbeitsbereitschaft machten sich die Jugendlichen an die Arbeit. Dabei wurde gesägt, getragen und gemeinsam dafür gesorgt, dass die Weidefläche Schritt für Schritt wieder freier wurde. Bei aller Tatkraft überzeugte die Klasse jedoch nicht nur durch ihre Arbeitsgeschwindigkeit. Besonders erfreulich waren der verantwortungsbewusste Umgang mit dem Werkzeug, das rücksichtsvolle Verhalten gegenüber der Natur und die gute Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe. Auch mit ihrem Wissen über die Umgebung und die Zusammenhänge des Naturschutzes konnten die Schülerinnen und Schüler punkten. Dass eine solche Arbeit im Gelände einiges an Ausdauer erfordert, wurde schnell deutlich. Umso beeindruckender war es, mit welchem Einsatz die R6b über beide Tage hinweg bei der Sache blieb. Die Schülerinnen und Schüler packten mit an, unterstützten sich gegenseitig und zeigten, dass man gemeinsam auch anspruchsvolle Aufgaben erfolgreich bewältigen kann. Eine Leistung, die Eindruck hinterließ. Es war schön zu erleben, wie viel sich erreichen lässt, wenn eine Klasse motiviert zusammenarbeitet und alle ihren Teil zum gemeinsamen Erfolg beitragen. Die R6b durfte am Ende mit Recht stolz auf das sein, was sie auf dem Weidberg in so kurzer Zeit geschafft hatte. Natürlich bestand das Natura-2000-Projekt nicht nur aus Sägen, Schleppen und harter Arbeit. Auch Spiel, Spaß und gemeinsame Erlebnisse kamen während der drei Tage nicht zu kurz. Ob beim Zusammentreffen mit dem ganz besonderen (Flug-)Schwein Paula oder bei den kleinen Herausforderungen, die zwischendurch gemeistert werden mussten – es gab immer wieder etwas zu lachen und gemeinsam zu erleben. Gerade diese Mischung aus praktischer Arbeit, Naturerfahrung und gemeinsamen Aktivitäten machte die Tage zu einem besonderen Klassenerlebnis. Neben dem Naturschutz stand schließlich auch das Miteinander im Mittelpunkt: sich gegenseitig unterstützen, Herausforderungen gemeinsam bewältigen und als Klasse noch ein Stück weiter zusammenwachsen. Am Freitag bildete das gemeinsame Grillen einen gelungenen Abschluss. Nach zwei arbeitsreichen Tagen auf dem Weidberg schmeckte das Essen an der frischen Luft besonders gut. In entspannter Atmosphäre konnten die Schülerinnen und Schüler die gemeinsamen Erlebnisse noch einmal Revue passieren lassen und die erfolgreiche Aktion gemütlich ausklingen lassen. Die Natura-2000-Tage haben einmal mehr gezeigt, dass Lernen nicht nur im Klassenzimmer stattfindet. Wer selbst Hand anlegt, erlebt unmittelbar, wie viel Arbeit hinter der Pflege unserer Landschaft steckt und wie wichtig es ist, Verantwortung für die Natur zu übernehmen. Die R6b hat diese Aufgabe mit Bravour gemeistert. Mit großem Einsatz, beeindruckender Leistungsbereitschaft, viel Teamgeist und einem vorbildlichen Verhalten gegenüber Mensch, Natur und Material hat die Klasse nicht nur die Beteiligten vor Ort überzeugt, sondern auch gezeigt, was gemeinsames Engagement bewirken kann. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, die diese besonderen Tage ermöglicht und die Klasse bei ihrer Arbeit begleitet haben. Die R6b kann stolz auf ihre Leistung sein – denn hier wurde Naturschutz nicht nur besprochen, sondern ganz praktisch gelebt!