SMV Hütte
Gegen 9.30 Uhr nahmen wir den Bus Richtung Bernau und kamen gegen 10.00 Uhr auch schon an der Lauchringer Skihütte im Sonnenschein an!
Nach dem wir unsere Zimmer bezogen haben und uns ein wenig gestärkt hatten, starteten wir mit einer kleinen Kennenlernrunde. Diese war besonders wichtig, da wir das "Mörderspiel" über den gesamten Zeitraum des Aufenthalts spielten. Ziel ist, die Person die man per Zettel gezogen hat, durch Geben eines Gegenstandes zu töten.
Edmirson war hier ein wahrer Profi und hat sich kreative Situationen überlegt, in welchen er schlussendliche alle seine Mitspieler nach und nach überlisten konnte.
Hauptaugenmerk der SMV Hütte war die Arbeit an den Projekten, die die SMV übers Jahr verteilt umsetzten möchte. Hierfür erarbeiteten Kleingruppe konkrete Umsetzungsmöglichkeiten.
Es fanden sich Gruppen zum Thema Weihnachtsmarkt, Nikoläuse, eine Challenge Gruppe, Jahresabschluss, Fastnacht, Schul-Hoodys und einige weitere Gruppen mit vielen coolen und unterschiedlichen Ideen, an welchen begeistert gearbeitet wurde!
Teambuilding und Kooperation sind natürlich grundlegende Eckpfeiler in einer solchen Gemeinschaft. Nach etwa 3 Stunden Arbeit an den Projekten, machten sich die Schüler, gestärkt von einem Hot Dog an die eigentliche und wirkliche Herausforderung des Tages:
Alle Schüler steuern gemeinsam einen Art Kran, welcher im Kreis an Schnüren befestigt ist.
Ziel ist es mit dem in der Mitte freischwingenden Hebearm Holzklötze aufzustellen und schließlich aufeinanderzustapeln.
Eine wahre Zerreißprobe, selbst für eingefleischte SMV Profis!
Die Schüler setzten sich gemeinsam ein eigenes Ziel, von welchem selbst nach anfänglicher Frustration, Wut und der Überzeugung gescheitert zu sein, nicht abgewichen wurde. Durch unnachgiebige Schüler, die ein außerordentliches Maß an Disziplin und Durchhaltevermögen aufwiesen, konnte die Aufgabe nach etwa 1,5 Std zu Ende gebracht werden. Ein unglaubliches Erfolgserlebnis, das zusammenschweißt.
Der anschließende Kuchen und kleinen Leckereien schmeckten gleich viel besser.
Im Anschluss sammelten sich wieder die Projektgruppen und präsentierten ihre Ergebnisse. Diese wurden danach besprochen und ggf. diskutiert.
Zum Abrunden des Abends folgte ein leckeres Abendessen (Spaghetti Bolo) mit einer anschließenden gemeinsamen Werwolfrunde.
Während die Jüngeren ins Bett gingen, sprachen die Älteren noch etwas und zogen sich langsam auf ihre Zimmer zurück.
Am nächsten Morgen gab es nach dem leckeren Frühstück noch einiges zu erledigen, bevor der Rückweg angetreten werden konnte. Sachen packen, Haus sauber machen und schließlich eine Reflexionsrunde für kommende SMV Hütten.
Dann ging der 20 Minuten Fußmarsch zur Haltestelle wieder los und wir fuhren zurück nach St. Blasien.
Neben den offensichtlichen Projekten und gemeinsamen Spielen konnten sich die Teilnehmer miteinander vernetzen, Beziehungen vertiefen und Gemeinschaft aufbauen. Die zwei Tage vergingen wie im Fluge, nicht zuletzt aufgrund des freundlichen, hilfsbereiten, wertschätzenden und rücksichtsvollen Umgangs aller Teilnehmer untereinander.




















