Im Rahmen der Projekttage machten wir uns gemeinsam mit Herrn Weng und Herrn Graß auf den Weg in die Schweizer Alpen. Unter dem Motto „Gletscher im Wandel: Die Alpen entdecken“ verbrachten wir zwei spannende Tage in den Alpen.
Unser erster Stopp war Andermatt. Dort erfuhren wir, welche wichtige Rolle der Gotthard für den Alpentransitverkehr spielt und wie sehr der Tourismus die Region prägt. Anschließend führte uns die Fahrt über den Furkapass zum Rhonegletscher.
Dort konnten wir sehen, wie stark sich der Gletscher in den vergangenen Jahrzehnten zurückgezogen hat. Besonders spannend war es, den heutigen Gletscher mit alten Postkarten zu vergleichen und so zu sehen, wie schnell sich die Landschaft verändert hat.
Die Nacht verbrachten wir gemeinsam auf einem Campingplatz in Fiesch. Beim gemeinsamen Kochen und Zelten lernten wir die Schülerinnen und Schüler aus den anderen Klassen noch besser kennen.
Am zweiten Tag ging es für uns zum Aletschgletscher, dem größten Gletscher der Alpen. Schon die Auffahrt war ein Erlebnis. Oben angekommen wurden wir mit einem beeindruckenden Panorama belohnt. Von Eiger, Mönch und Jungfrau bis hin zum Matterhorn konnten wir zahlreiche Viertausender entdecken.
Gemeinsam lernten wir, wie Gletscher entstehen, warum sie für Mensch und Natur so wichtig sind und welche Folgen ihr Rückgang für unsere Zukunft hat.
Am Nachmittag machten wir uns mit neuen Eindrücken wieder auf den Rückweg nach St. Blasien. Die Exkursion hat uns gezeigt, dass Lernen direkt vor Ort Themen lebendig und verständlich macht.
Am Montag warteten mit dem Deutschlandmuseum und dem Deutschen Spionagemuseum zwei absolute Höhepunkte der Abschlussfahrt. Besonders beeindruckend war die Führung durch beide Museen, die von einer äußerst kompetenten und engagierten Mitarbeiterin durchgeführt wurde. Mit großer Begeisterung nahm sie die Schülerinnen und Schüler mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte Deutschlands und gewährte gleichzeitig faszinierende Einblicke in die Welt der Spionage. Die abwechslungsreiche Gestaltung der Museen sorgte dafür, dass Geschichte auf eindrucksvolle und interaktive Weise erlebt werden konnte. Am Abend tauchte die Klasse beim Besuch des Matrix Clubs schließlich auch in das Berliner Nachtleben ein und verbrachte gemeinsam einen ausgelassenen Abend.
Der Dienstag bot ein abwechslungsreiches Programm in zwei Gruppen. Während ein Teil der Klasse beim Paintball sportlich aktiv wurde, besichtigte die andere Gruppe die East Side Gallery und erkundete anschließend einen Berliner Stadtteil näher. Am Abend traf man sich wieder auf dem Tempelhofer Feld, wo gemeinsam viel Zeit verbracht, gespielt und gelacht wurde. Nach einem gemeinsamen Döneressen ging es schließlich zurück ins Hotel.
Am Mittwoch konnten die Schülerinnen und Schüler Berlin größtenteils eigenverantwortlich erkunden. Viele nutzten die Gelegenheit, weitere Sehenswürdigkeiten zu besuchen oder eigene Interessen zu verfolgen. So standen beispielsweise das Computerspielemuseum oder der Genuss einer echten Berliner Currywurst auf dem Programm. Den gelungenen Abschluss der Abschlussfahrt bildete ein gemeinsames Abendessen, bei dem die zahlreichen Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal gemeinsam Revue passiert wurden.
Während der gesamten Woche kam neben den zahlreichen Programmpunkten vor allem das Miteinander nicht zu kurz. Gemeinsame Abende, viele Gespräche und zahlreiche unvergessliche Erlebnisse sorgten dafür, dass die Abschlussfahrt den Zusammenhalt der Klasse noch deutlich widerspiegelte und allen lange in Erinnerung bleiben wird.
Am Donnerstag trat die Klasse schließlich die Heimreise nach Freiburg an. Diesmal zeigte sich die Deutsche Bahn von ihrer erwartbaren Seite: Aufgrund eines Zugausfalls kam es zu einer erheblichen Verspätung, sodass die Rückfahrt den gesamten Tag in Anspruch nahm. Erschöpft, aber mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck erreichten die Schülerinnen und Schüler am Abend wieder ihre Heimat und freuten sich bereits auf die Abschlussfeier am folgenden Tag.
Insgesamt war die Abschlussfahrt der R10b ein voller Erfolg. Die gemeinsame Zeit in Berlin bot zahlreiche spannende Erlebnisse, zeigte wie stark die Klasse über die Schuljahre zusammengewachsen ist und welche tolle Gemeinschaft man in den letzten Jahren zusammen genießen konnte. Alles in allem eine würdige und einmalige Abschlussfahrt für eine ganz besondere Klasse und eine gemeinsame Schulzeit an der Fürstabt-Gerbert-Schule.

















