Feierlicher Abschied und ein mutiger Blick nach vorn - Fürstabt-Gerbert-Schule verabschiedet ihre Absolventinnen und Absolventen

St. Blasien. In einem festlichen und würdevollen Rahmen verabschiedete die Fürstabt-Gerbert-Schule am 17. Juni 2026 ihre 76 Absolventinnen und Absolventen der Werkrealschule (Klassen 9 und 10) sowie der Realschule (Klasse 10). Zur feierlichen Zeugnisübergabe im Kursaal in St. Blasien waren neben den Schülerinnen und Schülern auch deren Familien und Lehrkräfte eingeladen, um diesen besonderen Meilenstein gemeinsam zu feiern.



Mit der Übergabe der Abschlusszeugnisse endete für die Jugendlichen ein wichtiger Lebensabschnitt. Die Veranstaltung bot Raum für Freude, Dankbarkeit und Stolz – aber auch für den Blick nach vorne. Persönliche Worte verliehen der Feier einen herzlichen Charakter.


Besonders bewegend war die Ansprache der Schulleiterin Frau Schwer. Mit einfühlsamen und treffenden Worten machte sie den Absolventinnen und Absolventen Mut, ihren eigenen Weg mit Neugier, Zuversicht und Entschlossenheit zu gehen. Sie ermutigte die jungen Menschen, an sich selbst zu glauben, ihre Wünsche, Träume und Ziele konsequent zu verfolgen und Herausforderungen als Chancen zu begreifen. Dabei gab sie ihnen eine Botschaft mit auf den Weg, die den Charakter der Feier treffend zusammenfasste: „Heute werdet ihr nur ein Abschlusszeugnis in den Händen halten. Ihr werdet einen Schlüssel in der Hand halten – einen Schlüssel, der euch Türen öffnet.“ Zugleich machte sie deutlich, dass Lernen mit dem Schulabschluss nicht endet: „Wer bereit ist, Neues zu lernen, wird auch morgen seinen Platz finden.“ Darüber hinaus gab sie den Absolventinnen und Absolventen wertvolle Ratschläge für ihren weiteren Lebensweg mit: Sie ermutigte sie, neugierig zu bleiben, mutig neue Wege zu gehen, anderen Menschen mit Respekt zu begegnen, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen und ihre Wurzeln nicht zu vergessen. Mit diesen Worten verabschiedete sie die Jugendlichen in einen neuen Lebensabschnitt und wünschte ihnen, ihre Zukunft selbstbewusst und verantwortungsvoll zu gestalten. Ein besonderer Dank galt auch den Klassenlehrkräften, die ihre Abschlussklassen über viele Jahre hinweg begleitet und auf ihrem Weg unterstützt haben. Die Absolventinnen und Absolventen der Realschule wurden von ihren Klassenlehrern Benjamin Frost und Kamil Feucht betreut. Die Werkrealschulklassen wurden von Philipp Müller und Martin Krieg auf ihren Schulabschluss vorbereitet und begleitet.


Besonders geehrt wurden die Preisträgerinnen und Preisträger der Abschlussklassen, deren hervorragende schulische Leistungen und ihr besonderes Engagement mit großem Applaus gewürdigt wurden. Den Schulpreis erhielt Vinnie Hammelle. Darüber hinaus wurden besondere Leistungen in einzelnen Fächern ausgezeichnet: Den Englischpreis, gestiftet von der Aebi Schmidt Deutschland GmbH, erhielt Rodrigo Almeida Costa. Der Mathematikpreis der Sparkasse St. Blasien ging an Vinnie Hammelle und Milena Koch. Mit dem Technikpreis, gestiftet von Holzbau Bruno Kaiser, wurde Fabian Bücheler ausgezeichnet.


Sichtlich stolz nahmen die Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse entgegen. Der lang anhaltende Applaus der Familien und Lehrkräfte machte deutlich, wie sehr dieser Erfolg von allen mitgetragen und wertgeschätzt wird.

13. Oktober 2026
Die Klasse R6a durfte vom 07.-09.10.26 im Rahmen von Natura 2000 Klassenzimmer „Hauptsache draußen“ unter der Leitung von Anke Haupt Schule einmal anders erleben. Am ersten Tag konnten die Schüler in St. Blasien im nahegelegenen Wald bei verschiedenen Spielen ihren Teamgeist spüren und die Natur erleben. Unter dem Motto „Naturschutz aktiv“ haben die Schüler die nächsten 2 Tage in Menzenschwand Landschaftspflege betrieben. Auf einer Weidefläche, von Eseln, Ziegen, Alpakas und Rindern, wurden kleine Fichten und Sträuchern entfernt. Die Schüler waren mit großem Einsatz dabei und durften sogar mit den Tieren, denen sie auf der Weidefläche begegnet sind, auf Tuchfühlung gehen. Trotz Regen und anstrengender Arbeit haben die Schüler es geschafft, ein recht großes Stück der Weide wieder für die Tiere frei zu machen. Als wunderbaren Abschluss wurde am Freitag gemeinsam gegrillt. Nach getaner Arbeit und draußen schmeckt es doch am besten.
8. Oktober 2026
Letzten Montag machte sich die Klasse WRS5a gemeinsam mit Frau Pavlenko, Herr Bender und Frau Steinebrunner auf den Weg ins Wildgehege. Bei herrlichem Herbstwetter verbrachten wir dort einen erlebnisreichen Tag in der Natur. Wir konnten Wildschweine sowie Sika-, Rot- und Damhirsche beobachten und sogar mit Brot und Karotten füttern. Nach einem gemeinsamen Vesper spielten wir mit Frau Pavlenko verschiedene Kooperationsspiele, bei denen Geschick und gute Zusammenarbeit gefragt waren. Zum Abschluss wurde auf dem Spielplatz noch einmal ausgiebig getobt, geklettert und gemeinsam gespielt.
30. September 2026
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen R10 B und C die Stolpersteine in St. Blasien. Dabei setzten sie sich mit den Lebensgeschichten jüdischer Bürgerinnen und Bürger auseinander, die früher in St. Blasien lebten und Teil der Stadtgemeinschaft waren. Die Stolpersteine machten die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten unmittelbar vor Ort erfahrbar. Hinter jedem Namen auf den Gedenksteinen standen Menschen mit Familien, Berufen, Hoffnungen und persönlichen Lebensgeschichten. So konnten die Schülerinnen und Schüler einen persönlichen Zugang zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung erhalten und die Auswirkungen dieser Zeit auf das Leben einzelner Menschen besser nachvollziehen.
Group of students sitting on outdoor steps in sunlight, smiling on a school campus.
30. September 2026
In der zweiten Schulwoche verlagerte die Klasse WRS 6a den Unterricht ins Freie. Zwei Tage lang wurde gesägt, geschnitten und geschleppt. Vor allem aber wurde gemeinsam etwas geschafft. Im Rahmen des Projekts Natura 2000 rückten wir auf einem Weidberg bei Ibach jungen Fichten an den Leib. Durch das Zurückschneiden und Entfernen der Bäume halfen wir dabei, die offene Weidelandschaft zu erhalten und damit den Lebensraum für Kühe, Vögel und Insekten zu schützen. Neben dem Einsatz für den Naturschutz stand natürlich auch das Zusammenwachsen als Klasse im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden Team-Challenges gemeistert, angepackt und draußen für die ganze Klasse gekocht.
23. September 2026
Aus vielen Kindern verschiedener Grundschulen wurden die neuen Schülerinnen und Schüler der Fürstabt-Gerbert Schule. In den ersten drei Tagen gab es jede Menge Neues zu entdecken. Bei einer Schulhausrallye konnten die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler ihre neue Schule erkunden und herausfinden, wo sich was befindet und welche Personen zur Schule gehören. Gemeinsam wurde außerdem der Weg zum Bus und die Stadt St. Blasien erkundet. Bei verschiedenen Spielen lernten sich die Kinder untereinander besser kennen und dabei wurde auch schon die ein oder andere neue Freundschaft geschlossen. Natürlich kam auch das Lernen nicht zu kurz. Auf dem Programm stand in den ersten Schulstunden das „Lernen lernen“. Wie sieht eigentlich ein guter Hefteintrag aus? Was brauche ich an meinem Platz, damit ich gut arbeiten kann? Und wie organisiere ich mich im Schulalltag? Nun kann das Schuljahr so richtig starten.
22. September 2026
Am 15.09.2026 wurden 75 Schülerinnen und Schüler in der Aula feierlich von dem Schulchor, der Schulleitung und den drei Klassenlehrerinnen begrüßt. Nach der Einteilung in die drei Klassen stand das Kennenlernen der Mitschüler und der großen neuen Schule mit verschiedenen Spielen auf dem Programm.  Die Frage „Warum heißt die Schule Fürstabt-Gerbert Schule?“ wurde oft gestellt, aber leider wusste kaum jemand eine Antwort. Die Geschichte „Der hohe Besuch“ erzählte dann, wer Martin Gerbert war und was er für die Region bewirkte. Sein prägendes Bauwerk, der Dom zu St. Blasien, haben wir dann zum Abschluss noch besichtigt und waren fasziniert von der Architektur.
22. September 2026
Die Ferien sind vorbei – und seit dem ersten Schultag ist es in unseren Gängen und Klassenzimmern wieder schön laut. Alle Klassen sind gut in das neue Schuljahr gestartet: Die Tische sind besetzt, die Wände füllen sich mit ersten Arbeiten und in den Pausen ist der Schulhof wieder voller Leben. Besonders freuen wir uns über den gelungenen Start unserer neuen Schülerinnen und Schüler, die sich schnell eingelebt haben. Einen Eindruck davon, wie es bei uns in den Klassenzimmern aussieht, geben die folgenden Bilder aus unseren Klassenzimmern. Wir wünschen allen Kindern, Eltern und Lehrkräften ein gutes und erfolgreiches Schuljahr!
von kein Autor • 21. September 2026
Aufgeregte Kinder, stolze Eltern und prall gefüllte Schultüten: Für 41 Mädchen und Jungen begann am Mittwoch, 16. September 2026, an der Fürstabt-Gerbert-Schule in St. Blasien ein neuer, wichtiger Lebensabschnitt. Bei der Einschulungsfeier am Nachmittag wurden die neuen Erstklässler mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm herzlich willkommen geheißen. Für eine stimmungsvolle Begrüßung sorgte der Grundschulchor, der einige Lieder vortrug und damit schnell für eine fröhliche Atmosphäre sorgte. Auch ein Theaterstück stand auf dem Programm und brachte die Kinder und ihre Familien zum Schmunzeln. Mit warmen Worten wurden die Schulanfänger anschließend auf ihre kommende Schulzeit eingestimmt. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Schulleitung Susanne Schwer und Alexandra Pfleghar wurden die Kinder von ihren Klassenlehrkräften Susanne Beha und Simon Neuer in Empfang genommen. Gemeinsam ging es zum ersten Mal in die Klassenzimmer – für die Mädchen und Jungen ein spannender Moment. Während die Eltern die Gelegenheit nutzten, sich auszutauschen und bei kulinarischen Köstlichkeiten miteinander ins Gespräch zu kommen, erlebten die Erstklässler ihre erste Unterrichtsstunde. Dabei konnten sie schon einmal einen kleinen Eindruck davon gewinnen, was sie in den kommenden Monaten erwartet: neue Buchstaben und Zahlen, spannende Geschichten, gemeinsame Erlebnisse und vor allem viele neue Freundschaften. Am Ende der Feier waren überall glückliche Gesichter zu sehen. Die Kinder strahlten mit ihren großen, bunten Schultüten um die Wette – und auch bei den Eltern war die Freude über den besonderen Tag deutlich zu spüren. Für 41 Erstklässler ist damit ein neuer Weg begonnen, der sicherlich viele spannende und unvergessliche Momente bereithalten wird.
4. August 2026
Wie entstehen eigentlich Seife, Lippenbalsam oder Badebomben ? Und was steckt in Kräutern wie Lavendel, Minze, Schafgarbe oder Rosmarin ? Genau das konnten Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule Klasse 7 sowie der Realschule Klassen 7 und 8 an zwei abwechslungsreichen Projekttagen selbst herausfinden. Statt nur über Naturkosmetik und Pflanzenheilkunde zu sprechen, wurde vor allem eines getan: ausprobiert! Die Jugendlichen setzten eigene Pflanzenessenzen an, verarbeiteten frische Kräuter und stellten ihre eigenen Naturseifen her. Außerdem entstanden pflegender Lippenbalsam aus Jojobaöl, Bienenwachs und Kokosöl und natürlich selbst gemachte Badebomben . Dabei war ganz nebenbei jede Menge Chemie im Spiel: Zutaten mussten exakt abgewogen, Mengen gemessen, Rezepturen eingehalten und Arbeitsschritte sorgfältig durchgeführt werden. So bekamen die Schülerinnen und Schüler auch einen kleinen praktischen Einblick in Arbeitsweisen, die beispielsweise im Berufsfeld der Pharmazeutisch-technischen Assistenz (PTA) wichtig sind. Besonders viel Freude machte es, am Ende die eigenen Produkte in den Händen zu halten – individuell hergestellt, mit natürlichen Zutaten und bereit zum Mitnehmen und Ausprobieren zu Hause . Mit großer Begeisterung, Neugier und Kreativität waren alle bei der Sache; besonders die Mädchen hatten sichtbar viel Spaß beim Herstellen und Gestalten ihrer Naturkosmetik. Zwei Projekttage, an denen Naturwissenschaft richtig praktisch wurde – mit duftenden Kräutern, spannenden Experimenten und vielen selbst gemachten Ergebnissen zum Mitnehmen!
31. Juli 2026
Im Rahmen der Projekttage machten wir uns gemeinsam mit Herrn Weng und Herrn Graß auf den Weg in die Schweizer Alpen. Unter dem Motto „Gletscher im Wandel: Die Alpen entdecken“ verbrachten wir zwei spannende Tage in den Alpen. Unser erster Stopp war Andermatt. Dort erfuhren wir, welche wichtige Rolle der Gotthard für den Alpentransitverkehr spielt und wie sehr der Tourismus die Region prägt. Anschließend führte uns die Fahrt über den Furkapass zum Rhonegletscher. Dort konnten wir sehen, wie stark sich der Gletscher in den vergangenen Jahrzehnten zurückgezogen hat. Besonders spannend war es, den heutigen Gletscher mit alten Postkarten zu vergleichen und so zu sehen, wie schnell sich die Landschaft verändert hat. Die Nacht verbrachten wir gemeinsam auf einem Campingplatz in Fiesch. Beim gemeinsamen Kochen und Zelten lernten wir die Schülerinnen und Schüler aus den anderen Klassen noch besser kennen. Am zweiten Tag ging es für uns zum Aletschgletscher, dem größten Gletscher der Alpen. Schon die Auffahrt war ein Erlebnis. Oben angekommen wurden wir mit einem beeindruckenden Panorama belohnt. Von Eiger, Mönch und Jungfrau bis hin zum Matterhorn konnten wir zahlreiche Viertausender entdecken.  Gemeinsam lernten wir, wie Gletscher entstehen, warum sie für Mensch und Natur so wichtig sind und welche Folgen ihr Rückgang für unsere Zukunft hat. Am Nachmittag machten wir uns mit neuen Eindrücken wieder auf den Rückweg nach St. Blasien. Die Exkursion hat uns gezeigt, dass Lernen direkt vor Ort Themen lebendig und verständlich macht.